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Sprache Politik Nonsens

… die Erklärung der Menschenrechte an Bedingungen zu knüpfen, im Prinzip nur an eine Bedingung, die Bedingung, dass jede_r der_die die Erklärung nicht akzeptiert auch keinen Anspruch auf die darin enthaltenen Rechte hat. Woher dieses Aufkeimen von Aggression und Hass kommt?

Am 30.8. hab ich für Amensty Petitionsunterschriften gesammelt gegen Zwangsräumungen in Nigeria und viel zu oft habe ich die Antwort bekommen, das interessiert mich nicht, da bist bei mir an der falschen Adresse… Wenn jemand aus Prinzip keine Petitionen unterschreibt ist das für mich akzeptabel, wie auch immer er_sie das Argumentiert.

Aber nur die Amnesty Weste zu sehen und “Nein Danke” zu sagen ist doch etwas seltsam für mich. Vor allem die Exekutivbeamten haben es geschafft mich auf zu regen. “Das interessiert mich nicht, auch privat.” Da fühle ich mich in Österreich gleich doppelt so sicher, wenn ein Beamter der Exekutive auf Menschenrechte scheißt, weil dann kann ich mir wenigstens sicher sein, dass sollte ich in Konfrontation mit ihm kommen er mir eine aufs Maul haut und es später leugnet. Weil seiner Ansicht nach bin ich ja sowieso ein minderwertiger Mensch…

Vielleicht sollte man bei der Aufnahme in den Polizei dienst nicht nur körperliche und psychische Fitness ab prüfen sondern auch ein Verständnis von Gerechtigkeit versuchen ab zu prüfen. Das ist natürlich annähernd unmöglich, aber vielleicht sollte man Ihnen die Menschenrechte einfach in den Kopf rein prügeln bis selbige gebetsartig aufgesagt werden können.

Aber mindestens genau so schlimm sind Zivilisten die meinen das interessiert sie nicht. Ich konnte mir nicht helfen, irgendwie habe ich diesen Menschen gewünscht, dass sie auch einmal in einer Situation der Unterdrückung landen und sie sich dann gewissermaßen selbst begegnen, also einem Menschen der auf sozial schwächere scheißt. Darf man nicht sagen, ich weiß und ich könnts auch nicht verantworten, aber manche Menschen dürften es wohl nur durch so eine Erfahrung verstehen. Und so gesehen, ich will ihnen gutes nichts böses.

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Über dieses Konzert gibt es wohl eher wenig zu sagen, rund 70 000 Menschen verirrten sich ins Ernst Happel Stadion, U2 konstruierte ein Technisches Phänomen das von ca. 170 Trucks transportiert wird. Musikalisch möchte ich über U2 nicht zu viele Worte verlieren es ist für mich weder emotional geladen wie Leonard Cohen, noch grandios wie Colosseum, geschweige denn dass die Texte für mich Kritik bergen würden wie jene von Konstantin Wecker und etwas “neues” wie Attwenger bieten die Herren auch nicht. Solider Pop-Rock, oder wie es von einem Freund von mir genannt wurde, Fahrstuhlmusik.

Die Show der Iren war jedoch Wahnsinn, da kann man nicht daran rütteln. Ober der Bühne eine 360° Video Wall, Rund um die Bühne noch ein Kreis, auf dem übrigens die Amensty Freiwilligen Ihre Fackeln plazierten, der Werbewert für AI ist allerdings anzweifelbar. Die Lautstärke war, das hat mich etwas Verwundert gar nicht mal so übertrieben, es war ohne Gehörschutz sogar erträglich, auch wenn es nicht mein Musikgeschmack ist.

Egal, das Konzert ist in meinen Augen keinen Cent wert, allein deswegen weil U2 immer wieder für Copyright, Flatrate etc. eintritt. Die Show die geboten wird, an technischem Schnick Schnack, Herumgelaufe auf der Bühne etc. ist vielleicht sogar die 60€ Eintritt wert die man für dieses Spektakel zahlt.

Setlist oder ähnliches gibts bei diesem Konzert leider nicht, da für mich alle Nummern gleich klingen und ich das Konzert nicht wirklich als Konzert genießen konnte, da AI am Ende noch den “Fackelauftritt” hatte.

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Am Montag dem 30. August war U2 Live in Wien, Amnesty International durfte, da Bono ja sozial engagiert ist Unterschriften für Petitionen gegen Zwangsräumungen sammeln. Soweit ein netter Zug von U2, das ganze wurde allerdings eingeschränkt, bestimmte Themen durften nicht verwendet werden, weil mit diesen Themen bereits die U2 eigene Charity Organisation “one” on Tour war. Ist aber auch noch nicht weiter schlimm, immerhin bringt es nichts wenn 2 mal für das gleiche gesammelt wird.

Ich nutzte die Gelegenheit und sprach auch den einen oder anderen Gesetzeshüter an, es waren ja mehr als genug von Ihnen da. Meist bekam ich eine klare Abfuhr, so in die Richtung Menschen(-Rechte) würden Sie auch in Ihrer Freizeit nicht interessieren, also in der Dienstzeit sowieso nicht. Aber wie in jeder Gesellschaftsgruppe gibt es auch bei den Polizisten den einen oder die andere positive Überraschung und diese waren es Wert von den anderen eine Abfuhr zu bekommen. Immerhin, wie viele Unterschriften wurden von Exekutivbeamten gesammelt?

Soweit so gut, Amnesty International begleitet U2 auf der 360° Tournee und ich durfte in Österreich mitwirken, eigentlich ganz schön positiv. Aber bisher gab es noch nie etwas wo ich einfach “Ja” sagen konnte, also wäre es doch äußerst verwunderlich wenn ich es diesmal könnte. Und somit sind wir bei der Kritik angekommen.

Zuerst rechnen wir mal mit U2 ab. Die irischen Rocker haben Ihr Finanzimperium nach Niederlande verlegt um Steuern zu sparen(siehe). Ziemlich komisches Verhalten für eine Band die sich doch so für das Wohl der Ärmeren und Benachteiligten engagiert, dem Umverteilungsprozess des Staates zu entfliehen, eigentlich fast schon pervers. Außerdem meldeten sich sowohl Bono als auch der U2-Manager immer wieder mit zweifelhaften Äußerungen zur Copyright Debatte. Mittlerweile sind die Herren so weit, dass sie sich für eine Flatrate einsetzen, wie die weitere Verteilung dann geschehen soll ist für mich nicht nur unklar sondern sogar unmöglich, so sie gerecht passieren soll. Warum sich die Gutmenschen von U2 mit Ihrem gesamten Reichtum noch nicht durchgerungen haben es Nine Inch Nails gleich zu tun ist für mich ein Rätsel, bzw. unterstreicht die Doppelmoral von Bono und Co. Erschreckend war für mich auch, dass die Mitarbeiter von Amnesty International, beim Fackelkreis der Abschließend gebildet wurde keine AI-T-Shirts tragen durften und sich soweit Zensurieren ließen dass Sie damit einverstanden waren, wo wir auch schon bei der Amnesty International Kritik wären.

Amnesty International ist natürlich eine NGO und versucht das beste zu machen was sie als NGO kann, trotzdem sollte wohl so mancher Mitarbeiter “Alles Ware” von Robert Misik lesen. Denn scheinbar ist den Mitarbeitern von Amnesty teilweise noch nicht klar, dass Sie der Markt sind, dass jede Ihrer Kaufentscheidungen Auswirkungen hat. Vielleicht würde es auch reichen wenn die AI Mitarbeiter ein Seminar von einem Greenpeace Mitarbeiter bekämen, immerhin macht Greenpeace seit Jahren Produkt-Kauf-Verweigerungen und ruft somit zum bewussten Konsum auf. Amnesty International kämpft gegen Zwangsräumungen und für Menschenrechte, und trotzdem bekomme ich von Amnesty dann eine “Jause” gestellt, bei der ich mir denke, die hättet Ihr besser im Laden lassen sollen, diesen Müll nehm ich nur gedumpstert. Schade dass die Bewusstseinsbildung der AI Mitarbeiter noch nicht so weit reicht, dass Sie nicht nur vom Guten Reden sollten sondern auch in der Kommerzkultur gutes tun sollten. Aber vielleicht rege ich ja hiermit den einen oder die andere zum Nachdenken an, denn Unterschriften Sammeln hat wenig Sinn wenn ich gleichzeitig die Firmen unterstütze die als Ursachen für dieses oder Ähnliche Übel erkennbar sind.

Amnesty International hat nur sehr beschränkte Finanzielle Mittel, aber gerade diese sollten bewusst eingesetzte werden. Und ich denke ich werde meine Spenden an AI abdrehen solange dies nicht der Fall ist. Vielleicht folgen diesem Beispiel ja mehrere und AI und seine Mitarbeiter sehen sich gezwungen nochmal drüber nach zu denken was sie mit meinem Geld machen. Sollte sich Amnesty International Österreich baldig dazu äußern und seinen Besserungswillen kund tun, bin ich auch bereit meine monatlichen Spenden zu verdoppeln.

Meine Forderungen: Amnesty International Verpflegungen für Mitarbeiter nur mehr Fair Trade oder Bio. Amnesty Kleidung(T-Shirts, Jacken etc.) Fair Trade, zukünftige Hardware Anschaffungen entweder Red oder 2nd Hand, Amnesty Publikationen unter Creative Commons Lizenz, Amnesty Software Open Source unter GNU/GPL. Mit der Bitte um ein Statement seitens Amensty International Österreich. Gerne komme ich aus meinem Elfenbeinturm und stehe den AI Mitarbeitern mit Rat und Tat zur Seite.

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Nach langem hin und her kam sie dann doch zustande, die JamSession am Olariziberg, ursprünglich beim Hierzerteich geplant, dann musste sie leider verlegt werden und das Wetter wollte auch nicht so recht mit spielen. Schließlich fand Sie am Biohof Gratt in Entschendorf statt. Willkommen waren alle geladenen Gäste und deren Gäste, erwünscht waren alle Musikinteressierten und alle Musik-Aktivisten.

Begonnen hat das musikalische beisammen sein um ca 17:00. Gespielt wurde bis ca 01:00 Uhr morgens. Davon gibt es auch gesamt 6h(!) Audiomaterial, das ich gerne allen MusikerInnen zur verfügung stelle. Natürlich dürfen auch andere auf das Material zugreifen, vielleicht wird es ja sogar früher oder Später irgendwo im Netz  auftauchen.

Ich empfand die Veranstaltung als total gelungen, habe mich sehr über die MusikerInnen gefreut die kamen und ein bisschen auch über das Publikum, wenngleich ich mir von einigen mehr Mut erwartet hätte. Aber zugegeben, ich habe die Perkussion auch aussen vor lassen.

Momentan wird überlegt etwas ähnliches öfter und vielleicht sogar mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu veranstalten, ganz unter dem Motto “feel  free to come” dafür bräuchten wir allerdings noch GeldgeberInnen, also wer soetwas unterstützen möchte, einfach in Kontakt treten. Oder wenn jemand einen Ort hat den er/sie gratis zur Verfügung stellen kann, jegliche Unterstützung erwünscht, danke.

Danke nochmal für alle die es dieses mal geschafft haben zu kommen und sich aktiv beteiligt haben, und vielleicht klappts ja bei andereen das nächste mal.

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Dieser Eintrag darf als Antwort auf eine Diskussion auf Facebook gesehen werden. Den Link möchte ich aus Datenschutzgründen hier nicht publizieren, möglicherweise möchte eineR der AutorInnen nicht dass er damit in Verbindung gebracht wird. Das Video war übrigens Ausgangspunkt der Diskussion.

“tuat ma lad, aba des is banaler vollscheiß…
alle findns lustig den strache niederzumachen, den einzigen noch etwas nennenswerten politiker im heutigen parlament.
schad dass die hetzerei seitens orf und co so viel erfolg hat..”

Ich find es immer wieder lustig, dass Anhänger der FPÖ damit Argumentieren, dass die bösen linken Gutmenschen gegen die FPÖ und Ihren Führer mit den strahlenden blauen Augen hetzen. Wenn man schon bei Nennenswerten Politikern im Österreichischen Parlament sind möchte ich doch auf Peter Pilz verweisen, der bereits mehr als einen Skandal aufgedeckt hat, oder an Alev Korun die sich für minderheiten einsetzt.

“spar dir deine tränen, die brauchst ja noch für die sensationspresse, hast nicht glesen, heut is wieder irgnd ein kind, in irgnd einem dorf, in irgnd einem teil von österreich von irgnd am haus gflogn, und es wurde berichtet…und alle trau…erns..hm..aba wuascht, die zeitung vermag unser gemüt schon wieder zu heben, sie braucht ja eh nur den strache hernehmen und alle fühln sie besser, weils wieder stoff ham den strache zu diskriminieren.
aber i sag nur ans, ka andere partei setzt sie mehr für unsere rechte und freiheiten ein, was genau in dieser zeit, in der krise der menschlichen freiheit von großer bedeutung is.”

Das Video hat doch nichts mit der Medienlandschaft in Österreich zu tun, die Medienlandschaft ist über dies hinaus bedenklich einseitig und eher mit einem leichten Hang nach rechts! Aber wer mehr darüber lesen will darf hier nachlesen. Interessant ist ja auch hier die Wortwahl, den Strache zu diskriminieren, also jenen Mann in Österreich zu diskriminieren, der auf seinen Fahnen groß und Fett Diskriminierung stehen hat, allen Menschen zu unterstellen Sie würden einem Menschen etwas böses wollen wo doch dieser Jenige vielen wirklich böses will. Vielleicht ist es hier wieder einaml Zeit auf die Menschenrechte zu Verweisen, in diesem Fall Artikel 2 würd ich mal sagen.

Die Freiheitliche Partei setzt sich für unsere Freiheiten ein? Ich kann das dem Parteiprogramm leider nicht entnehmen. Und selbst wenn sich ansätze von Freiheit, nicht dem Wort Freiheit, sondern dem Begriff der Freiheit im Parteiprogramm finden lassen, dann sehe ich die in den Äußerungen und Entscheidungen der FPÖ nicht, kann Sie somit nicht Nachvollziehen und würde behaupten es sind politische Lügen.

Krise der Menschlichen Freiheit, schreibt jemand der mit echtem Namen auf Facebook registriert ist und somit auf einen Grundpfeiler seiner Freiheit verzichtet. Übrigens alles was auf Facebook publiziert wird gehört automatisch Facebook, laut AGB.

“ne is mein voller ernst..welche partei stimmte gegen den lissabon-vertrag, der die ganze nation in den händen der bürokraten gelegt hat?
welche partei war gegen die bankenzahlungen (“griechenlandrettung”), die jeden einzelnen bürger österrei…chs tausende euro auf den buckel gehaun hat? auch dir herr xxxxx ;)
welche partei hat die steuerhinterziehungen aufgedeckt?
NUR DIE FPÖ WARS!
alle anderen größeren sind verdammte heuchler…
wer das ned erkennt is wohl doch ein bissl verblendet von sensationspresse und rundfunk.”

Der berühmte Lissabon Vertrag, wo hat er denn seine Informationen diesbezüglich her? Aus der Krone? Das ist nämlich die einzige(!) Zeitung Österreichs die keinen Korrespondenten in Brüssel hat. Natürlich ist der Lissabon Vertrag schwerst zweifelhaft, aber er hat auch dem Europäischen Parlament eine massive(!) Aufwertung zugestanden und selbiges darf von uns per direkter Demokratie gewählt werden!

Griechenlandrettung, angenommen wir hätten Griechenland diese Zahlungen verweigert und es dem freien Markt überlassen, den übrigens die FPÖ fordert, dann wäre wohl ziemlich sicher der Euro ein Wenig in die Knie gegangen hätte in weiterer Folge Spanien, Portugal und Großbritannien nieder gerissen und nebenbei weiter gesunken. Dass sich das auf die Österreichische autonome, weil so große Wirtschaft nicht auswirkt kann nur von der FPÖ kommen. Österreich hat ja nach wie vor den Schilling, der an die Deutsche Mark gebunden ist und nicht den Euro wie Deutschland. Die Griechenlandzahlungen wirken sich auf mich nicht aus, mein Budget, mein monatliches Einkommen oder meine monatlichen Ausgaben haben sich dadurch nicht verändert.

Der Staatshaushalt hat eine Delle ab bekommen, aber diese Delle läst sich ausbügeln ohne reaktionär, rassistisch, unsozial oder ähnliches zu werden. Viel vernünftiger wäre es doch die Umverteilungsfunktion von Steuern besser zu nutzen, sprich den best Verdienern etwas mehr weg zu nehmen, den Gewinn von GmbHs höher zu besteuern. Und wer von den zukünftigen Klein- bis Mittelverdienern dagegen ist sollte eigentlich auf der Stelle entmündigt werden, weil ihm jeglicher Realitätssinn fehlt. Wenn man die 5% Bestverdiener höher besteuern würde hätten 95% Restverdiener etwas davon, leider sind da aber die Restverdiener dagegen, weil Sie ja alle irgendwann zu den 5% gehören könnten. Wie sich das dann ausgehen soll ist mir leider bisher verborgen geblieben.

Die Steuerhinterziehungen im Hypo Alpe Adria Skandal? Die wurden einerseits von den Bayern aufgedeckt und andererseits ist ein großer Teil der (Ex)-FPÖ darin verwickelt. Als Beispiel wäre da Herr Karl Heinz Grasser – Es gilt die Unschuldsvermutung, zu nennen. Oder moment mal, war da nicht vor ein paar Jährchen noch ein anderer Genosse, mit ähnlichem Auftreten wie H.C. Strache, Dr. Jörg Haider, der scheinbar massivst in den Hypo Alpe Adria Skandal verwickelt ist, samt seiner ehemaligen Parteispitze(übrigens damals FPÖ).

Gerne nehme ich Stellung zu Antworten, viel lieber noch lasse ich mich über Unwissen belehren, aber mit Faktenwissen, nicht mit Phrasen, a la “Die Ausländer sind Schuld”, “Der H.C. Strache hat die Lösung”, “Die Sensationspresse veranstaltet eine Hexenjagt”(Fall Rosenkranz, mittlerweile wird auch gegen Ihre Nachfahren wegen Widerbetätigung ermittelt, es gilt die Unschuldsvermutung), “Der freie Markt regelt das von selbst”, “Eine Flattax ist gut für alle”(Eine Flattax kann nur gut für besser Verdienende und schlecht für schlecht verdienende sein)…

Liebe Leute die Welt ist nicht so simpel, es gibt nicht einen starken Mann wie Hitler der uns die Lösung präsentiert. Aber meiner Erfahrung nach tendieren FPÖ Wähler nicht auf Argumente ein zu gehen, weil die Ideologie der Freiheitlichen selbige nicht bieten kann und dort wo vermeintlich welche zu finden sind sind sie leicht in der Luft zerrissen.

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Viel möcht ich gar nicht sagen, eigentlich möchte ich nur kurz auf die momentane Lage hinweisen. Während in Pakistan 20 000 000 Menschen sofort Hilfe brauchen, kümmern sich die Franzosen darum eine Minderheit aus ihrem reinen Staat zu entfernen(Roma) und in Österreich haben wir sowieso noch viel wichtigeres zu debattieren. Budgetbeschluss pünktlich oder nicht? Sollte man nicht vielleicht die Verfassung ändern um nicht gegen Sie zu verstoßen? Wiener Blut ist Arier Blut…

Nicht nur klimatisch sind wir in einer Katastrophenzeit, auch Demokratiepolitisch, Menschenrechtlich… Schade, früher mal war Frankreich so etwas wie ein Maßstab für Liberté, égalité, fraternité ist es heute wohl eher ein Maßstab wie man Menschen nach Herkunft, Verwertbarkeit usw. sortieren kann…

Tja dann bleibt uns nur mehr uns zurück zu lehen und zu zu sehen wie die Welt den Bach runter geht, viel Spaß dabei.

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M&N einer der Acts warum ich die Reise zum pictureon in Bildein antrat. Für viele völlig Unverständlich, weil diese Art von Musik nicht in mein sonstiges Repertoire passt, was haben M&N neben Colosseum, Konstantin Wecker, Maceo Parker, Leonard Cohen etc. verloren. Von vielen werden Sie als Pop abgestempelt, finde ich glatt ein bisschen voreilig. Mono und Nikitamann haben hauptsächlich Texte mit einer Message, wollen die Welt verbessern, verkaufen über ein Independent Label etc.

Die Musik von Mono & Nikitamann ist wohl weniger ansprechend, es fällt teilweise wirklich unter Pop, einfacher musikalischer Aufbau, nicht viel dahinter, aber M&N bieten Party! Und das haben sie auch bei diesem Festival geboten. Kritikpunkt, die Show ist einstudiert, Christoph & Lolo wirkten da wesentlich natürlicher, aber ich denke mal bei so einer Größe von Veranstaltung bzw. bei so großem Publikum ist es dann schon richtig schwer mit dem Publikum zu kommunizieren und wirklich Spontan zu handeln. Außerdem, vermutlich haben alle Artists ihre Shows bis ins letzte durchplant.

Auch wenn bei diesem Video wesentlich mehr Leute im Publikum sind, das können M&N. Vermutlich litt die Stimmung am Pictureon auch, weil der Übergang von Life of Agony auf Mono und Nikitamann ein wenig Brutal war. Und das Wettter trug vermutlich auch seinen Teil zu dem Erlebnis bei, es war zwar nicht mehr verregnet, aber die Stimmung war noch immer ein bisschen Unwetter-Warnung.

Mir hat Mono und Nikitamann gut gefallen, es ist Partymusik mit kritischen/sinnvollen Texten und somit ziemlich genau etwas für mich. Sie erinnerten mich und das restliche Publikum auch daran, dass es sich bei diesem Festival um ein grenzenloses Festival handelte, und zwar nicht nur geografisch, hatte man einen Platz gefunden der dies unterstrich, auch musikalisch hatten die Veranstalter einen Spagat auf getan, von der kleinen Österreichischen Band die einen Contest gewonnen hat über Colosseum, M&N bis hin zu “one-hit-wonders” wie Papa Roach.

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Das Wochenende am Pictureon verbracht, jede Menge Menschen gesehen, so manche_n getroffen und die eine oder andere Band gesehen. Die erste Band die ich einsog war Colosseum. Diese Band habe ich ja bereits ein gutes Monat davor in Wien gesehen. Damals war ich von der Performance der Herren und Damen alles andere wie begeistert. Sie wirkten chaotisch nicht zusammen gespielt, teilweise einfach schon zu alt für eine kompakte Blues-Jazz-Rock-Show. Aber scheinbar sind sie jünger geworden, oder haben sich meine Kritik zu Herzen genommen.

Der Auftritt in Bildein war zwar verhältnismäßig Kurz mit ca 70 Minuten, das war aber unter anderem dadurch begründet, dass ein Unwetter aufzog und das Festival unterbrochen wurde. Die Stimmung im Publikum war wie noch nie auf einem Colosseum Konzert, es waren Jungspunde im Publikum, nicht das sonst gewohnte gut situierte Publikum mittleren Alters. Und die Jungen gehen eher mit als die Alten. Die Zugabe wurde vom Publikum eingefordert, lautstark!

Phasenweise vermittelte Speziell Clem Clepmson den Eindruck als würde er mit Mark Clarke oder Barbara Thompson im Klinsch stehen und es wurde hin und her Gestikuliert, aber die musikalische Präsentation der Band war um Welten besser als in Wien und so konnte man als Zuseher auch schnell die dunklen Seiten des Auftritts übersehen.

Speziell Barbara Thompson ist zu loben, sie hat bei diesem Konzert ungefähr 200% vom letzten gespielt und diesmal konnte ich kaum mehr “Hacker” ausmachen, sie wirkte auch auf der Bühne viel vitaler.

Tolles Konzert bei einem tollen Festival, beides empfehlenswert.

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Das Problem sind nicht die Ausländer, das Problem sind die Österreicher. Die Ausländerthematik ist eines der schlimmsten Themen die es in unserer Gesellschaft gibt. Nur um ein paar Sätze zu zitieren, die mich immer wieder an das “Kellernazitum” in Österreich erinnern.

“Ich hab ja nix gegen Ausländer, wenn sie sich integrieren.”

“Ich hab ja nix gegen Ausländer, aber die die nur zum kassieren kommen…”

Und diverse Kommentare unserer lieben Schottermizzi lasse ich jetzt mal außen vor um mich und meine LeserInnen nicht unnötig aufzuregen.

Oft wird auch Kriminalität in wahllosen Zusammenhang mit Ausländern gestellt. Dieses Bild wird leider auch von unseren Medien unterstützt, hier einen besonderen Schuldigen zu nennen halte ich für überflüssig.

Ich halte die Migration an sich für kein Problem in Österreich. Allein der Fakt, dass Österreich “veraltet” rechtfertigt schon Zuwanderung im Sinne von Immigration, das wurde ja auch in den letzten Tagen von ÖVP und SPÖ eingestanden. Die beiden Regierungsparteien denken jedoch, dass sie in der Lage sind und das Recht haben zwischen nützlichen und unnützlichen Ausländern zu unterscheiden und so sieht es auch ein Groß der Bevölkerung, leider. Diese Menschenverachtende Einstellung dürfte wohl noch auf Monarchie und Kolonialismus zurück gehen, denn seit 1948 werden alle Menschen gleich an Würde und Rechten geboren.

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.(1)

Und so ich nicht irgendwo einen Artikel der Menschenrechte nicht verstanden habe, kann man diese Rechte auch nicht verlieren, schon gar nicht durch den Geburtsort oder das Geburtsland.

Österreich braucht, das ist selbst unseren Ausländerfeindlichen Freunden größten Teils bekannt Zuwanderer und Zuwanderinnen. Allerdings hat sich hier das Weltbild manifestiert, dass uns ein Auswahlverfahren zusteht. Wir nehmen uns das Recht alter kolonialistischer Herrscher, verachten die Menschenwürde und glauben wir könnten auf Basis der Erfahrung, Qualifikation usw. Menschen bewerten. Dazu möchte ich nochmal auf Artikel 1(siehe oben) hinweisen.

Aber mal ehrlich, möchtest du wenn du ins Ausland fährst bewertet werden nach dem was du kannst oder eben nicht kannst? Oder möchtest du gar danach bewertet werden wie weit dein Geburtsort entfernt ist? Oder vielleicht lieber nach der Geschichte deines Landes? Als Österreicher immer an deinem großen Führer gemessen werden?

Natürlich verstehe ich, dass wir alle ein bisschen Angst haben vor etwas was wir nicht kennen, ich habe auch ein mulmiges Gefühl wenn ich in eine dunkle Höhle gehe ohne Licht und noch nie in der Höhle war. Und dementsprechend wollen wir dass sich die Zuwanderer und Zuwanderinnen an uns anpassen, dass sie anfangen die gleiche Kleidung zu tagen, dass sie die gleiche Sprache sprechen, dass Sie Pizza(Süditalien) essen, Wiener Schnitzel(Oberitalien), Sachertorte(wirklich österreichisch), Kebap(Türkisch), Schweinsbraten(Tschechien,Bayern, Schweiz), Knödel(nicht ganz klar, aber nicht nur typisch österreichisch) und was wir Österreicher hald sonst so essen. Problem dabei? Die Speisen sind doch alle gar nicht österreichisch, zumindest kann man von keiner dieser Speisen behaupten Sie wäre rein typisch österreichisch, die meisten als typisch österreichisch angesehenen Speisen werden auch von unseren tschechischen Nachbarn gerne Konsumiert.

Aber zumindest die Kleidung sollten sie die gleiche tragen, sie sollten auch zum H&M gehen, der übrigens nicht in Österreich entstanden ist, oder zum Vögele, die Einrichtung von Ikea und das Auto von VW.

Und jetzt nochmal zur Höhle, selbst wenn ich das mulmige gefühl habe, trotzdem möchte ich wissen was sich in der Höhle verbirgt, was es da an neuem für mich gibt, was es da zu entdecken gibt. Und so ist es auch mit Kulturen, Nationalitäten, Bräuchen, ich möchte Wissen wie ein Inder isst, wie der Franzose spricht, wie der Libanese sich kleidet, eigentlich sollten wir dankbar sein, über jede_n Zuwanderer_in, dass uns die Reise in das ferne Land erspart bleibt um die Bräuche kennen zu lernen!

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Am 7. August 2010 war Konstantin Wecker wieder einmal zu Gast in Gleisdorf. Alle Interessenten wurden ins Forum Kloster gebeten. Man mag es kaum glauben, aber es waren mehr Interessenten als man vermuten mag. Immerhin ist Wecker 1947 geboren und doch schon 63(!) Jahre alt. Und seine goldenen Zeiten hat er wohl auch schon länger hinter sich. Trotzdem war das Forum Kloster in Gleisdorf fast ausverkauft. zwischen 400 und 500 Konzertgäste, ein voller Erfolg für die Veranstalter und den Künstler.

Die Freude am Spiel konnte man Konstantin Wecker durchaus ansehen, er lobte den Saal, und vor allem spielte er die zweite hälfte fast 2 Stunden! Und das nach einer ersten Hälfte die auch schon eine Stunde gedauert hatte. Seine Publikumsinteraktionen hat er, seit ich ihn das letzte mal gesehen habe(2005) ausgebaut, er ging 2 mal ins Publikum, spazierte im Publikum herum und besang das Publikum von der letzten Reihe.

Im Forum Kloster hab ich das Glück ein wenig hinter die Kulissen schauen zu dürfen und wenn ich das nicht alles komplett Falsch eingeschätzt habe waren die Veranstalter mit Konstantin Wecker und dem Konzert, bzw. der Anzahl der Besucher sehr zufrieden. In der ersten Hälfte gab es Beschwerden über den Ton, nach der zweiten Hälfte kamen die gleichen Konzertgäste die sich davor beschwert hatten und lobten den Ton, Konstantin Wecker hatte übrigens seinen eigenen Tontechniker mit, dem Team vom Forum Kloster Gleisdorf ist daher diesbezüglich kein Vorwurf zu machen.

Die Lichttechnik, sowie das Lichtmischen wurde vom Team des Forums gemacht und wieder einmal wirkte es als wäre es von einem mitgebrachten Techniker gekommen der jede Bewegung, jedes Lied, jeden Ton schon vorab kannte.

Es war auf jeden Fall ein schwerst sehenswertes Konzert, Konstantin Wecker hatte, so man verschiedenen Äußerungen glauben konnte einen guten Tag, und er unterstrich das als er mir, auf mein “betteln” hin eines seiner Bücher schenkte. Danke nochmal an dieser Stelle.

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